11Joschija zeugte Jojachin und seine Brüder. Das war zu der Zeit, als die Bevölkerung von Jerusalem und Juda nach Babylonien in die Verbannung weggeführt wurde.
12Nach der Wegführung zeugte Jojachin Schealtiël. Schealtiël zeugte Serubbabel.
16Jakob zeugte Josef, den Mann von Maria. Sie wurde die Mutter von Jesus, der Christus genannt wird.2
17Zusammengerechnet sind es vierzehn Generationen von Abraham bis David, vierzehn weitere von David bis zur Wegführung nach Babylonien und noch einmal vierzehn von dieser Zeit bis zu Christus.3
18Mit der Zeugung von Jesus Christus verhielt es sich so: Seine Mutter Maria war mit Josef schon rechtsgültig verheiratet,4 aber sie hatten die Ehe noch nicht vollzogen. Da stellte sich heraus, dass Maria ein Kind erwartete – durch die Wirkung des Heiligen Geistes.
19Josef, ihr Mann, war großmütig5 und wollte sie nicht vor Gericht bringen. Deshalb hatte er vor, sich stillschweigend von ihr zu trennen.
20Während er noch hin und her überlegte, erschien ihm im Traum der Engel des Herrn und sagte zu ihm: »Josef, du Nachkomme Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen! Denn das Kind, das sie erwartet, kommt vom Geist Gottes.
21Sie wird einen Sohn zur Welt bringen; den sollst du Jesus nennen. Denn er wird sein Volk von aller Schuld befreien.«6
22Dies alles geschah, damit in Erfüllung ging, was der Herr durch den Propheten angekündigt hatte:7
23»Die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den werden sie Immanuël nennen.« Der Name bedeutet: »Gott steht uns bei«.
24Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.
25Er hatte aber keinen ehelichen Verkehr mit ihr, bis sie ihren Sohn geboren hatte. Und er gab ihm den Namen Jesus.
1 Wörtlich Buch der Entstehung/Abstammung von Jesus Christus, dem Sohn Davids, dem Sohn Abrahams. Vers 1 bezieht sich zunächst auf den Abschnitt 1,2-25, dient aber zugleich als Überschrift für das ganze Buch »Die Gute Nachricht nach Matthäus«.
2 In welchem Verhältnis Josef zu Jesus steht, wird in den Versen 18-25 ausgeführt: Er nimmt Jesus als sein Kind an und damit in die Nachkommenschaft Davids auf.
3 Dem Aufbau der Abstammungsliste liegt eine Zahlensymbolik zugrunde: Im Hebräischen hat jeder Buchstabe einen Zahlenwert. Zählt man die Zahlenwerte der Buchstaben zusammen, die den Namen David ausmachen, so erhält man die Zahl 14. Abmessung und Gliederung der Abstammungsliste (dreimal 14) sollen verkünden: In Jesus ist der verheißene Nachkomme Davids, der versprochene Retter Israels, erschienen.
4 rechtsgültig verheiratet: wörtlich verlobt.
5 Wörtlich gerecht. Der Begriff schließt Verantwortung für den Mitmenschen, Liebe und Barmherzigkeit ein; siehe Sacherklärung »«.
6 Zur Bedeutung des Namens Jesus siehe die .
7 Unter Voranstellung dieses oder eines ähnlichen Satzes wird Matthäus immer wieder alttestamentliche Stellen zitieren, die er in Jesus Christus erfüllt sieht (»Erfüllungszitate«; vgl. 2,15-18.23; 4,15-16; 8,17; 12,18-21; 13,35; 21,5; 27,9-10).